Am Freitag vormittag wurde in der Pressekonferenz verlautbart, dass die Austria Metall AG - AMAG mit Sitz in Ranshofen (OÖ) am 8.4. an die Börse geht. IPO Angebote können vom 25.3. bis 6.4. abgegeben werden.Die AMAG ( AT00000AMAG3) ist das erste IPO in Wien seit der Strabag im Jahr 2007.
Das Gesamt-Emissionsvolumen wird zwischen 424 und 535 Mio. Euro vor Mehrzuteilungsoption liegen. Der Emissionspreis wird zwischen 19 und 24 Eur/Aktie liegen.
Nach dem Börsegang und der Kapitalerhöhung wird der Eigenkapitalanteil rund 50 Prozent betragen.
Bei vollständiger Platzierung soll der Streubesitz vor Mehrzuteilungsoption über 55% betragen. Der jetzige Eigentümer, Finanzinvestor One Equity Partners, der die Amag-Mutter Constantia Packaging im Vorjahr mehrheitlich übernommen hatte, wird 60 bis 80 Prozent der Anteile abgeben. Die abgebende Aktionärin CP Group 3 B.V. beabsichtigt einen Anteil von bis zu 30% zu behalten. Die Raffeisenlandesbank Oberösterreich wird zumindest 5% zeichnen.
Im Krisenjahr 2009 sank der Absatz von 327.000 auf 299.000 Tonnen und erholte sich im Vorjahr auf 338.000 Tonnen.
Vor dem IPO werden 170 mio Euro als Sonderdividende an die Aktionäre ausgeschüttet.
Die Kapitalerhöhung im Rhamen des IPO werde 100 mio Euro betragen.
Man kann nun den IPO auch so sehen:
- Der Liquiditätsabgang durch die Sonderdividende mus durch neue Eigentümer ersetzt werden.
- Gemeinsam mit der Anteilsverwässerung ist das kein gutes Zeichen.
- Der IPO ist eine wunderbares Geschäft für den Finanzinvestor One Equity Partners der nach nur einem Jahr seinen Aktiengroßteil verkauft.
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